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Liebe Cineasten!
Im Wonnemonat Mai zeigen wir in Zusammenarbeit mit dem BUND Taste the Waste: es wird der Verwertung unserer Lebensmittel auf den Grund gegangen und wie viel unserer Nahrungsmittel in der Tonne landen.
Gianni e Le Donne spürt in dieser lebenslustigen Komödie dem Lebenswandel eines alternden Witwers nach.
Zudem zeigen wir in der Reihe Glauben und Wissen in italienischer Fassung Habemus Papam - Ein Papst büxt aus, die Literaturverfilmung Caos Calmo - Stilles Chaos und die Parabel von Altmeister Ermanno Olmi aus der Poebene Centochiodi - Hundert Nägel.
In Zusammenarbeit mit der Christuskirche zeigen wir 10 Fragen an den Dalai Lama, der sich mit den Ansichten des Religionsführers auseinandersetztl.
Um Ihnen auch in Zukunft ein interessantes Filmprogramm anbieten zu können, wollen wir verstärkt auf unser Angebot aufmerksam machen. Hierzu benötigen wir dringend mehr Adressen für unseren Newsletter-Verteiler! Sie können uns helfen, indem Sie Freunde und Bekannte auf unsere Website und die Möglichkeit, unseren Newsletter zu bestellen (hier klicken!), aufmerksam machen!
Herzlichen Dank!
Ihre Ute Mader
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 das Programm April / Mai / Juni 2012
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| Wunschfilm |
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| Stille Hochzeit - Zum Teufel mit Stalin
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| Rumänien 2008; Regie: Horatiu Malaele mit Meda Andreea Victor, Alexandru Potocean, 87 Min
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Ein rumänisches Dorf im Jahr 1953: Die Vorbereitungen für die Hochzeit von Mara und Iancu sind in vollem Gange, als die Nachricht von Stalins Tod den Feierlichkeiten ein abruptes Ende bereitet. Die Obrigkeit verordnet eine Woche Staatstrauer und untersagt jegliche Festivitäten. Doch die lebensfrohe Dorfgemeinschaft versucht mit großem Erfindungsreichtum, das Verbot zu umgehen und die Hochzeitsfeier fortzusetzen... Die bittersüße Komödie über eine reale Begebenheit ist das Regie-Erstlingswerk von Schauspieler und Theaterregisseur Horatiu Malaele. Mit dem Film setzt er einem kleinen rumänischen Dorf ein Denkmal, das 1953, in dem Jahr als Josef Stalin starb, ein tragisches Schicksal ereilte. Der Film, bei dem die Grenzen zwischen Fantasie und Wirklichkeit verschwimmen, erinnert an Emir Kusturicas Meisterwerk "Schwarze Katze, weißer Kater". Er ist eine Ode an das Leben, an den schwarzen Humor und an die Lebenslust des rumänischen Volkes.
Am 17.4. ist der Filmclub Leverkusen e.V. zu Gast.
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Mo. Di.
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16.4
17.4
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19:00 18:00/20:00
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Glauben und Wissen:
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| Congo River
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Belgien 2006; Regie: Thierry Michel; 116 Min; OmU
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Eine faszinierende filmische Reise von der Mündung bis zur Quelle des Kongo. Rostige eiserne Flussbarkassen sind die Haupttransportmittel, wie schwimmende Dörfer beladen mit alten und jungen Menschen, Zelten und Feuerstellen, Ziegen, Leguanen. Schlichtweg das einzig verbliebene Transportmittel in einem Land, dessen Verkehrssystem ebenso zusammengebrochen ist wie andere staatliche Einrichtungen. Wasserfälle, Stromschnellen und das Profitstreben der Reedereien machen die Reise zum Glücksspiel. Und der Krieg um Rohstoffe, der den Kongo vor allem im Osten immer noch im Griff hat. Auf dieser Reise durchlebt man die ganze Vielfalt der Flusslandschaft: Die Mythologie des Flusses wird ebenso enthüllt, wie die legendären Gestalten, die im Herzen Afrikas Geschichte geschrieben haben sollen. Ganz allmählich entsteht ein Bild des Kongo, bei dem die Schiffbrüche eine Ahnung vom Ausmaß der menschlichen Tragödien vermitteln, die sich dort abspielen. Doch wenn die Reisenden die Stromschnellen über Land umgehen und dort auf Männer treffen, die im Schweiße ihres Angesichts und ohne Bezahlung eine 125 Kilometer lange Eisenbahnstrecke ausbessern, vermittelt sich auch ein Zeichen von Hoffnung und ein Gefühl für die Kraft eines Volkes, das seine Zukunft wieder in die eigenen Hände nimmt.
Einführung: Lutz Gräfe
in Kooperation mit Bayer - Kultur
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Spirituelle Sichtweisen:
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Der atmende Gott - Reise zum Ursprung des modernen Yoga
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Deutschland 2011; Regie: Jan Schmidt-Garre mit K. Pattabhi Jois, B.K.S. Iyengar, 105 Min
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Irgendwo zwischen der stetig wachsenden Wellnesbewegung und der Ikonographie aktueller Werbekampagnen sind durch Yoga fernöstliche Denkweisen im Westen salonfähig geworden. Was ist Yoga? Ein urtümlicher Ritus? Indische Gymnastik? Eine Art Religion - oder doch eher exotisches Variété, im Irgendwo angesiedelt zwischen Schlangenmenschen und Allheilmittel für uns Zivilisationsgeplagte. Regisseur Jan Schmidt-Garre folgt seiner persönlichen Neugier und findet, weil Wahrheit mit Wahrheit belohnt wird, allseits Überraschendes. Es öffnet sich der Blick auf ein ungewohntes, ungewöhnlich normales Indien, das jenseits schriller Farben von Holi-Festen und aschebestäubter Gurus eine ganz eigene Magie entfaltet. Noch nicht gesehene historische Aufnahmen des Urvaters Krishnamacharya, seines Schülers Pattabhi Jois, der während der Dreharbeiten verstarb, sowie des legendären Iyengar, der bereits Yehudi Menuhin die Lehre des Atmenden Gottes beibringen durfte.
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Mi.
Mo.
Di.
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18.4
23.4
24.4
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19:00
19:00
20:00
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alle(r)weltskino
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La Lluvia - Im Regen des Südens
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Argentinien 2008; Regie: Paula Hernández mit Valeria Bertuccelli, Ernesto Alterio, OmU; 110 Min
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An einem chaotischen Freitag in Buenos Aires begegnen sich Alma und Roberto im strömenden Regen. Mitten im Verkehrschaos öffnet sich die Tür von Almas Auto. Roberto steigt ein, verletzt und nass bis auf die Knochen. "Bitte schließ die Tür! Sobald das alles vorbei ist, steige ich wieder aus." Zwei Lebenswege, die sich überraschend kreuzen und doch eines gemeinsam haben: Beide wissen nicht wohin. Alma hat vor ein paar Tagen ihren Mann verlassen und dreht seitdem ziellos Runden mit dem Auto in der Stadt. Roberto ist nach 30 Jahren in Europa in sein Land zurückgekehrt, fühlt sich aber heimatlos in Buenos Aires. Im Regen, in dieser zufälligen Begegnung, fallen die Würfel, die ihr weiteres Leben bestimmen werden, überraschende Entwicklungen nicht ausgeschlossen. Die junge Regisseurin Paula Hernández gewann mit ihrem Film den Großen Preis beim Filmfestival Mannheim-Heidelberg. Und die grandiosen Hauptdarsteller Valeria Bertuccelli und Ernesto Alterio spielen mit einer Intensität, die wirklich ans Herz greift.
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Glauben und Wissen:
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Caos Calmo – Stilles Chaos
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Italien 2008; Regie: Antonello Grimaldi mit Nanni Moretti, Valeria Golino, 112 Min; OmU
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Sommer, Strand, Hilferufe. Pietro rennt los und rettet eine Frau aus der Flut. Als er heimkommt, ist seine Frau tot - aus heiterem Himmel gestorben. Und jetzt? Als es Herbst wird, muss seine kleine Tochter wieder zur Schule. Pietro, der viel beschäftigte Pay-TV-Manager, bringt sie selbst bis zum Schultor. Bleibt einfach da, setzt sich auf eine Bank im Park und passt auf - Tag für Tag. Kollegen, die Schwägerin, sein Bruder kommen vorbei und schütten ihm ihr Herz aus, Wildfremde lächeln ihm zu. Aus dem Arbeitstier wird ein sorgender Vater und schrulliger Weiser. Der verborgene Schmerz des nur scheinbar Gefassten verwandelt sich in Zuwendung zu allen anderen und endlich, als ihn die Tochter ins Leben zurückholt: sich selbst. Ein melancholisch-heiteres Märchen um Vater, Tochter und alle Lieben, in dem sich Trauer und Komik wunderbar mischen - und der große Nanni Moretti in seiner besten Rolle seit langem sich selbst übertrifft!
Einführung: Lutz Gräfe
In Kooperation mit Bayer – Kultur
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| Cinema Italiano |
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Gianni e le Donne
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Italien 2011; Regie: Gianni Di Gregorio mit Gianni Di Gregorio, Valeria de Franciscis Bendoni; 90 Min; OmU
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Gianni, ein pensionierter Ehemann, lebt in einer kleinen Wohnung in Rom und macht sich über so einiges seine Gedanken. Die Liebe aber gehört bestimmt nicht dazu. Er verbringt seine Tage, indem er den Hund der Nachbarin ausführt, einkauft, Rechnungen zahlt und für die Eskapaden seiner Mutter gerade steht, einer steinalten Aristokratin, die leider sehr genau weiß, was Dolce Vita ist. Beim Poker in ihrer Villa gibt sie das Geld ihres Sohnes mit vollen Händen aus. Eines Tages aber eröffnet ihm sein Freund Alfonso etwas Ungeheuerliches: Ausnahmslos alle Männer in seinem Freundeskreis haben eine Geliebte! Spaß am Leben! Sex! Es dämmert Gianni, dass ihm etwas Wesentliches entgeht. Alfonso legt kurzerhand fest, dass auch Giannis Liebesleben eine Erfrischungskur braucht. Also bringt Gianni seinen eingerosteten Körper in Fahrt, treibt Sport und stellt fest: Kandidatinnen gäbe es genug. Da ist Gabriella, die heimliche Liebe seines Lebens, die schöne Cristina und viele andere. Eine ausgelassen humorvolle Komödie über Lebenslust und Liebesdurst…
Am 8.5. ist der Filmclub Leverkusen e.V. zu Gast.
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Mo.
Di.
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7.5.
8.5.
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19:00
18:00/20:00
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alle(r)weltskino
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Taste the Waste
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Deutschland 2011; Regie: Valentin mit Sylvain Sadoine, Friedrich Wilhelm Graefe zu Baringdorf; 88 Min
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50 Prozent aller Lebensmittel werden weggeworfen: Jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes fünfte Brot. Das meiste davon endet im Müll, bevor es überhaupt den Verbraucher erreicht. Und fast niemand kennt das Ausmaß der Verschwendung. Valentin Thurn fragt: Wer macht aus Essen Müll? Welche Folgen hat die globale Nahrungsmittel-Vernichtung für das Klima? Und für die Ernährung von sieben Milliarden Menschen? Valentin Thurn findet weltweit Menschen, die die irrsinnige Verschwendung stoppen wollen: die österreichischen "Mülltaucher" Gerhard und Robert zum Beispiel, die Nahrungsmittel aus den Abfallcontainern der Supermärkte retten. Den französischen Supermarkt-Direktor Thomas Pocher, der seine Kunden dazu bringen will, weniger klimaschädliche Produkte zu kaufen. Den amerikanischen Anthropologen Timothy Jones, der Verbraucher und Landwirte zusammenbringt, und die Wiener Forscherin Felicitas Schneider, die Mülltonnen von Haushalten und Supermärkten auseinander nimmt und mit ihren Erkenntnissen Überzeugungsarbeit leistet.
In Zusammenarbeit mit dem BUND Leverkusen. |
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Glauben und Wissen
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Habemus Papam - Ein Papst büxt aus
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Italien 2011; Regie: Nanni Moretti mit Michel Piccoli, Nanni Moretti, 110 Min; OmU
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Die Kirchenglocken läuten, weißer Rauch steigt in den Himmel, und Abertausende auf dem Platz vor dem Petersdom harren in froher Erwartung. Aber Kardinal Melville ist panisch. Man hat ihn zum Papst gewählt. Was soll er bloß tun? Er kann sich der Welt nicht zeigen - und tut es auch nicht. Schnell ist die ganze Welt in Sorge, während der Vatikan verzweifelt nach Lösungen sucht. Wie der Papst selbst auch, nur eben auf seine Art: Er büxt aus…. Ein sanftes und irre witziges Portrait über die Tatsache, dass man Angst und Zweifel haben und sie zeigen darf. Mit einem großartig sanften Michel Piccoli, dessen Kardinal Melville ebenso viel Verletzlichkeit wie Würde ausstrahlt, zeigt Nanni Moretti uns das Oberhaupt der katholischen Kirche von einer ganz und gar ungewohnten Seite: der menschlichen. An der Seite von Michel Piccoli brillieren Nanni Moretti als Psychoanalytiker, sowie Italiens Kinostar Margherita Buy.
Einführung: Lutz Gräfe
In Kooperation mit Bayer – Kultur |
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Filmkunst
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The Artist
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Frankreich 2011; Regie: Michel Hazanavicius mit Jean Dujardin, Bérénice Bejo, John Goodman; 100 Min
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George Valentin ist der Superstar des großen Hollywood-Kinos der 20er Jahre. Dem unvergleichlichen Charmeur und Draufgänger fliegen die Herzen des Publikums zu. Er genießt und zelebriert seinen Ruhm und entdeckt wie im Vorbeigehen das Talent der jungen Statistin Peppy Miller. Doch mit dem Wendepunkt vom Stummfilm zum Tonfilm stehen die beiden Schauspieler plötzlich zwischen Ruhm und Untergang: Valentin will nicht wahrhaben, dass der Tonfilm seine Karriere zu überrollen droht. Für Peppy Miller aber bedeutet die neue Technik den Durchbruch: Das Sternchen wird zum gefeierten Kinostar! In Zeiten des 3D-Kinos und der Spezialeffekte, der Action-Spektakel, Romantic Comedies und Teenie-Filme, wagt der Film das Einzigartige. Im Verzicht auf Farbe und auf gesprochene Dialoge bringt er die Gefühle der größten Epoche des Kinos auf unsere Leinwände. Ihre unbändige Freude am Spiel, ihre hinreißende Eleganz und ihren Witz, Tragik und Poesie. Mit rein filmischer Bildkraft, die jeden, ob alt oder jung, unmittelbar berührt. |
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Fr.
Mo.
Di.
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11.5.
14.5.
15.5.
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20:00 18:00/20:00
19:00
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Anonymous
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USA 2011; Regie: Roland Emmerich mit Rhys Ifans, Vanessa Redgrave, OmU; 129 Min
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Angesiedelt in der politischen Schlangengrube des elisabethanischen Englands, spekuliert der Film über eine Frage, die schon seit vielen Jahrhunderten zahlreiche Akademiker und kluge Köpfe, von Mark Twain und Charles Dickens bis hin zu Henry James und Sigmund Freud, beschäftigt hat, nämlich: Wer war der Autor der Stücke, die William Shakespeare zugeschrieben werden? Zahlreiche Experten haben darüber diskutiert, Bücher wurden geschrieben und Gelehrte haben ihr ganzes Leben der Aufgabe gewidmet, die Theorien, die die Autorenschaft der berühmtesten Werke der englischen Literatur umgeben, zu bewahren oder zu zerstreuen. Es gibt eine mögliche Antwort und konzentriert sich dabei auf eine Zeit, als sich politische Intrigen, verbotene Romanzen am Königlichen Hof, und die Machenschaften habgieriger Aristokraten, die die Macht des Throns an sich reißen wollten, an einem der ungewöhnlichsten Orte widerspiegelten: der Londoner Bühne.
Am 22.5. ist der Filmclub Leverkusen e.V. zu Gast.
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Mo.
Di.
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21.5.
22.5.
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19:00 17:30/20:00
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Midnight in Paris
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| Spanien 2011; Regie: Woody Allen mit Owen Wilson, Rachel McAdams, 94 Min
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Ein Wunschtraum geht für den Amerikaner Gil in Erfüllung, als er mit seiner Verlobten, einem Mädchen aus wohlhabendem Hause, seinen Urlaub in Paris verbringen kann. Seit seiner Jugend schwärmt Gil von der dortigen Künstlerszene der Zwanziger Jahre. Wenn er nur damals hätte leben können! Hemingway, Fitzgerald, Gertrude Stein - das sind die Idole des erfolgreichen Hollywood-Drehbuchautoren, der sich sehnlich wünscht, als ernstzunehmender Schriftsteller zu reüssieren. Inez hat kein Verständnis für seine Schwärmerei. Eines Abends bricht Gil alleine auf und verirrt sich bei seinem Streifzug durch die Straßen der Stadt der Liebe. Punkt Mitternacht geschieht etwas Wundersames: Gil wird von einer Limousine aufgelesen, die ihn geradewegs in die Roaring Twenties transportiert, zu all den legendären Künstlern, die er immer schon bewundert hat! Mit einem Mal ist nichts mehr so, wie es vorher war ... So romantisch und hinreißend war Woody Allen schon lange nicht mehr! Allens 42. Regiearbeit präsentiert den legendären Filmemacher, der im vergangenen Jahr seinen 75. Geburtstag feierte, in absoluter Höchstform. Es ist sein erster komplett in Paris entstandener Film, eine berauschende, einfallsreiche und charmante Liebeserklärung an die Stadt der Liebe und die Kraft künstlerischen Strebens. |
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Mo.
Di.
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4.6.
5.6
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19:00 18:00/20:00
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Glück
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| Deutschland 2012; Regie: Doris Dörrie mit Alba Rohrwacher, Vinzenz Kiefer, Matthias Brandt, 112 Min -
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Noah Leyden ist Strafverteidiger und bezeichnet sich als Spezialist für die Suche nach Glück und den Moment, wo das Glück uns verlässt. Er erzählt die unfassbare Geschichte von Irina und Kalle, die diesen Moment erleben. Zwei Gestrandete, die zueinander finden und das eben erst entdeckte gemeinsame Glück mit allen Mitteln zu verteidigen suchen. Irina verlässt das Glück, als ihr Land vom Krieg überrollt wird, Soldaten in ihr Zuhause eindringen, ihre Familie töten und sie vergewaltigen. Traumatisiert flüchtet sie nach Berlin und arbeitet dort als Prostituierte. Auf der Straße lernt sie den Obdachlosen Punk Kalle kennen. Die beiden verlieben sich, zaghaft, und beginnen, sich ein kleines Leben aufzubauen. Bis eines Tages ein Freier tot in der gemeinsamen Wohnung zusammenbricht, Irina flüchtet in Panik, Kalle kommt nach Hause, entdeckt die Leiche - und beschließt, sein Glück mit Irina zu bewahren. So oder so ähnlich hat sich dieser Fall für den Anwalt Ferdinand von Schirach zugezogen. Glück ist eine von zahlreichen Erzählungen in seinem schriftstellerischem Debüt "Verbrechen". Jetzt kommt die erste Kurzgeschichte als Kinofilm auf die große Leinwand.
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Di.
Mi.
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12.6.
13.6.
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18:00 19:30
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Glauben und Wissen
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Centochiodi – 100 Nägel
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| Italien 2007; Regie: Ermanno Olmi mit Raz Degan, Luna Bendandi; 100 Min; OmU
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Ungeheurer Aufruhr in einer ehrwürdigen Bibliothek: Eines Morgens findet man im Lesesaal einhundert wertvolle Bücher mit Zimmermannsnägeln in den Boden genagelt vor. Ins Visier der Polizeiermittlungen gerät bald ein noch junger Philosophieprofessor. Der ist seit jener Nacht spurlos verschwunden: Sein Auto wird an der Straße gefunden, Jacke und Ausweis liegen im Fluss. Doch der Professor ist nicht tot, er beginnt nur ein neues Leben. Er sucht sich eine verfallene Hütte am Ufer des Po und lebt dort in Abgeschiedenheit, doch in zunehmender Freundschaft mit den dortigen Bewohnern, Bauern, Fischern, Verkäuferinnen, einfachen Leuten, die ihn bald wie einen Heiligen verehren … Der Film von Regie-Altmeister Ermanno Olmi beginnt wie ein furioser Mystery-Thriller und stellt sich dann die Frage, wie ein moderner Jesus-Nachfolger im Italien von heute handeln würde. Originell und provokativ, ist der Film auch flammender Protest gegen eine seelenlose Bürokratie und eine erstarrte Religion, die beide das Wichtigste vergessen haben: Menschlichkeit. Zugleich gelingt es Olmi, den Zauber der Landschaft und den Lebensrhythmus der Menschen in der Poebene in einzigartigen Bildern einzufangen.
Einführung: Lutz Gräfe
In Kooperation mit Bayer – Kultur |
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